Freitag Sep 30

Herzlich Willkommen auf der Projektseite des Fachbereichs Religion/Ethik
der Julius-Leber-Schule aus Frankfurt am Main

Mit dieser Website möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit bieten unsere Projekte kennenzulernen.

Unser erstes großes gemeinsames Projekt war die Teilnahme am Schulenwettbewerb "TRIALOG DER KULTUREN" der Herbert-Quandt-Stiftung im Schuljahr 2013/2014, bei welchem wir den 2.Platz belegen konnten. Im Rahmen unseres Trialog-Projektes ist u.a. diese Webseite entstanden, welche ab sofort auch über weitere Aktivitäten des Fachbereichs Religion/Ethik informieren möchte.

Informationen zu dem Schulenwettbewerb finden Sie hier.

Wenn Sie interessiert, welche Personen hinter den Projekten stehen, können Sie hier nachsehen.

Nachfolgend informieren wir Sie über über die aktuellen Aktivitäten des Fachbereichs.

Aktuelles

15.07.2016 - Spielend Lernen

Die Lernenden der LK51 (Luftverkehrskaufleute) haben im Religions-/Ethikunterricht selbstgebastelte Memorys und selbst etnwickelte Brettspiele zum Nahost-Konftlikt erstellt. Das professionell aussehende Memory kann nun auch in anderen Klassen zum "spielend lernen" eingesetzt werden.




11.05.2016 - Besuch der Frankfurter Seelsorge

Bericht einer Schülerin über den Besuch der Frankfurter Seelsorge.

"Heute morgen hatten wir, die Klasse FG 41 (Fachoberschule Gesundheit), die Notfallseelsorgerin Pfarrerin Irene Derwein, im Rahmen unseres derzeitigen Themas "Schicksalsschläge" im Religions-/Ethikunterricht bei Frau Sorg zu Besuch. Frau Derwein hat uns mit ihrem offenen Verhalten und ihren vielen, oft auch traurigen Geschichten überzeugt.

Zum Einstieg zeigte sie uns ein kurzes Video, das einen groben Einblick in die Arbeit gegeben hat. Anschließend hat sie anhand einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation uns die Arbeit nähergebracht und uns beeindruckt. Frau Derwein und ihre Mitarbeiter machen eine tolle und sehr wichtige Arbeit, die vor allem für die Betroffenen, die etwas Schreckliches erlebt haben, unglaublich wichtig ist. Wir danken Ihnen sehr für Ihren Besuch bei uns Frau Derwein."

In der nächsten Stunde besuchte eine muslimische Theologin und Notfallseelsorgerin die Klasse, Frau Yasemin Zeytin. Sie arbeitet mit Frau Derwein, die sie ausgebildet hat, eng zusammen, und brachte den Schülerinnen und Schülern nicht nur das neue Fachgebiet der islamischen Seelsorge nahe, sondern beeindruckte auch durch ihre einfühlsamen Berichte aus islamischer Sicht. Alle waren Ihr sehr dankbar.


29.02.2016 - Der Rassist in uns

Ausgehend von der ZDF-Dokumentation "Der Rassist in uns", in welcher eine Gruppe Blauäugiger einen Tag lang durch eine Gruppe Braunäugiger diskriminiert wird, haben sich die Lernenden der SK52 (Speditionskaufleute) mit der eigenen Einstellung zum Thema Diskriminierung beschäftgit. Dabei zeigte sich, welche Unterschiede zwischen der eigenen Beurteilung von Diskriminierung und dem eigenen Verhalten entstehen können und wie schnell man in die Diskriminierungsfalle tappen kann.

Kleine Erkenntnisse und Einsichten waren das Ergebnis und lassen auf eine zunehmend diskriminierungsfreie Gesellschaft hoffen.

22.12.2015 - Zwei Weihnachtsgeschichten

Zwei Weihnachtsgeschichten haben die Lernenden der Fachoberschulklasse FW 41 mit Lego-Steinen gestaltet, erläutert und nacherzählt. In vier Gruppen aufgeteilt, haben je zwei Gruppen die "traditionelle" Weihnachtsgeschichte des Lukas- Evangeliums und zwei Gruppen die Geschichte aus dem Matthäus- Evangelium nachempfunden. Anschließend wurde erarbeitet, wie es zu zwei unterschiedlichen Weihnachtsgeschichten kommen konnte.


24.11.2105 - Flüchtling und Helfer besuchen die Klasse FG42

Am Mittwoch den 04.11.2015 bekam die Klasse FG42, im Religions- und Ethikunterricht von Frau Sorg Besuch von einem Flüchtling aus Eritrea mit seinem Mentor Reinhard Piaskowski, einem Freiwilligen des Projekts „Companion“ der Caritas, der hilft, sich in Deutschland zurecht zu finden.



Der Flüchtling, dessen Name nicht genannt werden darf, um seine Familie in Eritrea nicht zu gefährden, erzählte, dass er, wegen des Militärregimes in Eritrea floh und zufällig in Deutschland ankam. Leider dürfe er nicht Genaues von seiner Flucht erzählen, da sein Fall noch in Bearbeitung sei. Er lebt bereits seit eineinhalb Jahren in Deutschland und will, falls er dauerhaft hierbleiben kann, seine Frau und Kinder nachholen. Er ist Wirtschaftsprofessor, spricht sehr gut Englisch, und unterrichtet aushilfsweise an der Universität in Darmstadt . Er spricht noch kaum Deutsch, aber er ist dabei es zu lernen und sein Mentor Reinhard Piaskowski hilft ihm, unsere Sprache und Kultur kennenzuernen. Gemeinsam unternehmen die beiden Ausflüge, dabei lernt nicht nur einer, sondern sie beide voneinander, wie Herr Piaskowski betonte.

Von Elisabeth Schilleref

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